Titus Livius war ein Historiker und
Geschichtsschreiber, dessen Lebenswerk es war, die römische Geschichte,
die von der Gründung Roms bis zum Tod des Drusus (9 v. Chr.) reichte, zu
erkunden und aufzuschreiben.
Sein Werk (ab urbe condita) umfasste
insgesamt 142 Bücher, von denen aber nur 35 erhalten sind.
Sein Leben
59 v.Chr. wurde
Livius in Patavium (heutiges Padud) geboren. Er stammte aus einer
wohlhabenden Familie und hatte einen Sohn und eine Tochter.
Die
Dampfmaschine wurde 1865 von James Watt erfunden. Der Vorläufer der
Dampfmaschine war die Kolbendampfpumpe.
Sie wurde um 1700 von Thomas Newcomen erfunden. Sie hatte eine geringe
Leistung und wurde zum Auspumpen von Wasser in Tiefschächten verwendet.
James Watt eine Dampfmaschine, bei deren Konstruktion er all diese
Entdeckungen und Erfindungen miteinander verband und so die Leistung der
Maschine entscheidend verbessern konnte.
Am
01.09.1939 begann der deutsche Angriff auf Polen unter dem Decknamen
"Fall Weiß". Die neue Taktik des Blitzkrieges wurde hier erstmals
angewandt. Diese sah vor, die gegnerische Luftwaffe durch
Überraschungsangriffe der eigenen Luftflotte, am Boden zu vernichten und
Panzereinheiten unter starker Artillerieunterstützung tief ins
Landesinnere vordringen zu lassen. Bombardierung von Verkehrsknoten und
Städten soll den Feind behindern und stören. Erst dann wird die
Infanterie vorgeschickt um die eroberten Gebiete zu sichern und den
restlichen Widerstand zu brechen. Während die Wehrmacht von Westen her
einmarschierte, rückte am 17.09.1939 dir rote Armee von Osten her vor.
Laut dem Nichtangriffspakt zwischen Hitler und Stalin trafen sich die
beiden Armeen an der Demarkationslinie die Polen unter Deutschland und
der Sowjetunion aufteilte.
Adolf Hitler
Deutscher
Reichskanzler (1933-1945) und Führer der NSDAP
Hitlers Jugendjahre (1889-1918)
Adolf
Hitler wurde am 20.4.1889 als Sohn eines Zollbeamten in Braunau am Inn
in Österreich geboren. Er wuchs in Braunau, Passau, Linz und in Leonding
bei Linz auf. Zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters brach er 1905 den
Besuch der Realschule ohne Abschluss ab. Von 1905 bis 1907 lebte er ohne
Ausbildung und Beruf mit finanzieller Unterstützung seiner Mutter in
Linz. Im September 1907 ging Hitler nach Wien, um die Allgemeine
Malschule an der Akademie der Bildenden Künste zu besuchen. Er
scheiterte jedoch zweimal an der Aufnahmeprüfung. Er führte auch in Wien
bohemienhaftes Leben und bezeichnete sich als „Schriftsteller" und
„Kunstmaler". Im Gegensatz zu seinen Darstellungen in "Mein Kampf"
musste er sich nicht als Hilfsarbeiter verdingen. Er lebte nach dem Tod
seiner Mutter im Dezember 1907
Die
Industrielle Revolution begann in England, weil England
wissenschaftliche Forschungen anstellte und damit neue Düngemittel
hergestellt werden konnten.
In England nahm die Arbeitsteilung zu. Jeder spezialisierte sich auf
seine Arbeit.
Es gab mehr Arbeitskräfte durch den Bevölkerungswachstum. Viele hatten
ein Lohneinkommen und hatten somit ein "Kaufkraft". Der Markt wuchs und
die Leute sparten sich ein Kapital zusammen, mit dem sie etwas
unternehmen konnten.
Im Jahre
1769 wurde eine Dampfmaschine von James Watt erfunden, ihr Vorläufer war
eine Kolben Dampfpumpe. Sie löste die Wasser- und Windmühlen ab, die
eine sehr geringere
Ein Pfarrer kämpfte gegen
Folter und Hexenprozesse: Anton Praetorius
Zum 400-jährigen Gedenken an das Lebenswerk eines protestantischen
Pfarrers
von Hartmut
Hegeler
Die Hexenprozesse und ihre Ursachen
Die letzte Hinrichtung einer Hexe in Europa fand im Jahr 1787 in der
Schweiz statt. Historiker gehen heute davon aus, dass etwa 100 000
Menschen in Hexenprozessen hingerichtet wurden. Es wurden nicht nur
Frauen angeklagt. 30 % waren Männer und Kinder. Die Opfer kamen
überwiegend aus ärmeren Bevölkerungsschichten. Nach den neuesten
Forschungen ist nicht davon auszugehen, dass es sich um eine spezielle
Vernichtungskampagne von Hebammen, weisen Frauen oder Kräuterhexen
handelte.
In
der Zeit vor dem Ausbruch der Revolution (im Französischen ancien régime"
genannt) war Frankreich geprägt durch das absolute Königtum der
Bourbonen und dem Gegensatz der Stände.
Was bedeutet Absolutismus? In der Staatsform der absoluten Monarchie
hält der König die unbeschränkte Staatsgewalt in den Händen und verwehrt
den Untertanen jede Möglichkeit der politischen Mitsprache. Einer der
ausgeprägtesten absolutistischen Herrscher war der französische König
Ludwig XIV.(1638-1715). Von ihm soll der berühmte Satz stammen: "L´Etat
c´est moi".
Die
Geschichte des Rittertums begann in der ersten Hälfte des 8.
Jahrhunderts n. Chr. In einer Zeit, in der die Anhänger des
Propheten Mohammed nach der Eroberung Vorderasiens und
Nordafrika nun auch nach der Herrschaft über Westeuropa griffen.
In der abendländischen Christenheit erweckten die neuen Nachbarn
Misstrauen und Furcht. Aus guten Gründen. Denn die Eroberung
Spaniens war ja kein gewöhnlicher Krieg gewesen, sondern ein "Dschihad",
ein Religionskrieg, der vor allem ein ziel verfolgte: den Islam
mit Feuer und Schwert auszubreiten. Und dieses Ziel bestand auch
nach der Eroberung Spaniens fort.
Der erste, der aus dieser Einschätzung der Lage seine
Schlussfolgerung zog, war der fränkische Kanzler Karl Martell
(741-768). Besorgt hatte er sich von der eigentümlichen
Angriffstaktik der Mohammedaner berichten lassen. Diese
fanatischen Kämpfer brausten auf ihren schnellen Pferden wie ein
Gewittersturm heran, überschütteten den Gegner mit einem Hagel
von Pfeilen, griffen, nachdem sie die feindliche Schlachtordnung
so in Unordnung gebracht hatten, von mehreren Seiten zugleich
an, zogen sich aber, wo sie auf unüberwindlichen Widerstand
stießen, unvermittelt zurück, um urplötzlich aus einer anderen
Richtung wieder aufzutauchen und das tödliche Spiel von neuem zu
beginnen. Konnten die schwerfälligen fränkischen Fußtruppen
einem so
Der Marktplatz Das
Rathaus war das Zentrum der weltlichen Organisation einer Stadt und
Tagungsort sowohl des Rates als auch des städtischen Gerichts. In
kleinen Städten war der Korn- und Salzspeicher auch im Rathaus
untergebracht.
Auf den Straßen und Plätzen spielte sich das mittelalterliche Leben
hauptsächlich ab. Der öffentliche Brunnen war Mittelpunkt des
alltäglichen Geschehens. Hier besorgte man sich nicht nur Wasser,
sondern tauschte auch Informationen aus. Man leitete aber auch das
Wasser aus Wasserläufen um und es entstanden Stadtbäche zur Entnahme von
Wirtschaftswasser und zur Entsorgung.
Die Trinkstuben mit dem Laubkranz über dem Eingang waren weitere
Anziehungspunkte – nicht nur für Bürger, sondern auch für Bettler und
anderes Gesindel.
Die Behörden aber auch die Bevölkerung mussten die Bedürftigen
unterstützen.
Gestank, Lärm, Rauch und Umweltverschmutzung waren Probleme mit denen
sich die Menschen einer mittelalterlichen Stadt täglich herumschlagen
mussten.